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August 22, 2017
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Ökostromtarife : Einfacher Beitrag zur Energiewende

Ökostromtarife

Ökostromtarife : Einfacher Beitrag zur Energiewende

Ökostromtarife werden mittlerweile von fast allen Energieanbietern angeboten. Sie bieten Verbrauchern eine Möglichkeit, sich ohne viel Aufwand an der Umsetzung der Energiewende zu beteiligen. Dies ist aber nicht nur ein Angebot an die Verbraucher, sondern auch ein wichtiges Kriterium für den Erfolg der Energiewende. Denn ein so großes Projekt ist darauf angewiesen, dass sich so viele Personen, wie möglich, beteiligen. 

Auch wenn ein Haushalt seine Energie nicht über einen Ökostromtarif bezieht, trägt er etwas zur Energiewende bei, denn die EEG-Umlage, also die Umlage für das Erneuerbare Energien Gesetz, wird von den privaten Haushalten in Deutschland mitfinanziert. Pro verbrauchter Kilowattstunde wird eine Abgabe zum Ausbau der Erneuerbaren Energien abgeführt. Wenn man sich noch stärker an der Energiewende beteiligen will, sollte man zu einem Ökostromtarif wechseln.

Viele Verbraucher gehen davon aus, dass Ökostromtarife sehr teuer sind und entscheiden sich deshalb für andere Angebote. Ein aktueller Tarifvergleich zeigt allerdings, dass Ökostromtarife in vielen Fällen sogar eine günstigere Alternative zu konventionellen Stromtarifen darstellen. Fast alle Energieversorger bieten inzwischen preiswerte Ökostromtarife an. Zudem gibt es auch Anbieter, die ausschließlich Ökostromtarife anbieten, bei denen der Verbraucher lediglich zwischen unterschiedlichen Vertragsbedingungen wählen muss.

Mit einem Ökostromtarif die Energiewende vorantreiben

Ökostrom wird in erster Linie aus Wasser- und Windkraftanlagen gewonnen. Die restlichen Anteile entstehen durch Sonnenenergie, Geothermie und Biomasse. Wenn man sich für einen Ökostromtarif entscheidet, fördert man diese Stromgewinnungsmaßnahmen. Der Strom, mit dem man beliefert wird, ändert sich durch den Anbieter- bzw. Tarifwechsel jedoch nicht. Diesen Sachverhalt verdeutlicht das sogenannte Stromsee-Modell. Bei den Wechsel zu einem Ökostromtarif geht es darum, dass genau so viel Ökostrom in den Stromsee eingespeist wird wie der  Kunde entnimmt. Der Verbraucher sorgt durch den Wechsel also dafür, dass die Menge an regenerativen Energien im Stromsee steigt und somit weitere Investitionen in entsprechende Anlagen ausgelöst werden. Auf diese Weise soll der Stromsee nach und nach von fossilen und atomaren Energien befreit werden.

Seriöse Ökostromtarife erkennen

Der Begriff Ökostrom ist nicht gesetzlich definiert, sodass es viele Tarife mit dieser Bezeichnung gibt, die kaum zum Ausbau der Erneuerbaren Energien beitragen. Um sicherzustellen, dass man sich für einen „echten“ Ökostromtarif entscheidet, sollte man darauf achten, ob der jeweilige Tarif über entsprechende Zertifikate und Gütesiegel verfügt. Zertifikate geben Aufschluss über die Herkunft und die Zusammensetzung des Stroms, während Gütesiegel anzeigen, dass man mit der Entscheidung für den jeweiligen Tarif tatsächlich zur Energiewende beiträgt. Gütesiegel erhalten in der Regel nur solche Tarife, bei denen erwiesen ist, dass ein bestimmter Teil der Einnahmen tatsächlich in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert wird und dass die Anlagen ein gewisses Alter nicht überschreiten.

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