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August 22, 2017
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Höhere Strompreise durch Netzentgelterhöhung und Anstieg der EEG-Umlage

Höhere Strompreise durch Netzentgelterhöhung und Anstieg der EEG-Umlage

Bereits im letzten Jahr haben Stromnetzbetreiber angekündigt, dass die Netzentgelte bald deutlich steigen werden. Ende 2016 soll es nun soweit sein – die beiden Stromnetzbetreiber Tennet und 50 Hertz wollen ihre Netzentgelte um bis zu 80 % erhöhen. Auch die EEG-Umlage wird, den Prognosen zufolge, weiter ansteigen.

In den letzten Monaten war es auf dem Energiemarkt verhältnismäßig ruhig, was Erhöhungen der Strompreise betrifft. Dies wird sich aber in Kürze ändern. Der Stromnetzbetreiber Tennet kündigte an, dass er seine Preise Anfang 2017 massiv erhöhen wird. Die Stromrechnung eines durchschnittlichen Haushalts im Tennet-Übertragungsnetzgebiet wird demnach um insgesamt ca. 40 Euro pro Jahr ansteigen. Der Preisanstieg für den Verbraucher beträgt damit ungefähr 4 %.

Gründe für den Preisanstieg

Die bevorstehende Preiserhöhung für den Verbraucher ist von drei verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehören neben den Netzentgelten die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Großhandelspreise.

Netzbetreiber erhöhen die Netzentgelte um bis zu 80 %

Der Netzbetreiber Tennet wird die Netzentgelte im kommenden Jahr voraussichtlich um 80 % erhöhen. Diesen massiven Anstieg erklärt das Unternehmen mit den Herausforderungen, denen es sich aufgrund der Energiewende gegenübersieht. Ungefähr die Hälfte aller Haushalte in Deutschland ist von dieser Erhöhung betroffen. Bei einem dreiköpfigen Haushalt entstehen dadurch Mehrkosten von ca. 30 Euro im Jahr.

Der Netzbetreiber 50 Hertz erhöht die Entgelte um 45 %. Die Erhöhung für einen Haushalt mit drei Personen beträgt demnach rund 15 Euro im Jahr.

Weiterer Anstieg der EEG-Umlage prognostiziert

Wie auch in den vergangenen Jahren wird die EEG-Umlage laut Prognose von Agora Energiewende weiter steigen. Zum Jahreswechsel wird sie von 6,35 Cent pro Kilowattstunde wahrscheinlich auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Für einen Haushalt mit einem jährlichen Strombedarf von 4000 Kilowattstunden ergibt sich dadurch eine Preiserhöhung von ca. 34 Euro im Jahr. Aktuell kann die Erhöhung der EEG-Umlage nur geschätzt werden. Die exakte Höhe der Umlage wird am 14. Oktober 2016 bekannt gegeben.

Ersparnis durch sinkende Einkaufspreise

Versorger konnten in den vergangenen Jahren von den sinkenden Handelspreisen auf dem Energiemarkt profitieren und sich für die Belieferung von Endkunden in 2017 eindecken. Die sinkenden Einkaufspreise wirken sich positiv auf die Strompreise für Privatkunden aus und bedeuten für den Verbraucher pro Jahr eine Ersparnis von ungefähr 27 Euro.

Addiert man nun in Bezug auf das Übertragungsnetzgebiet von Tennet die erwarteten Preiserhöhungen, die sich aus den höheren Netzentgelten und dem Anstieg der EEG-Umlage ergeben, und zieht die Ersparnis, die aus den sinkenden Handelspreisen resultiert, ab, kommt man, inklusive Mehrwertsteuer, auf eine Mehrbelastung von 40 Euro für einen deutschen Durchschnittshaushalt.

Stromkosten sparen trotz Netzentgelterhöhung

Noch bleibt abzuwarten, welchen Teil der gestiegenen Kosten die Lieferanten tatsächlich an die Haushalte weitergehen. Deine-Versorger.de hält Verbraucher zu diesem Thema auf dem Laufenden, damit diese sofort wissen, welche Änderungen auf sie zukommen. Dank dem übersichtlichen und risikofreien Tarifvergleich finden Verbraucher mit Deine-Versorger.de schnell den Tarif, mit dem sie trotz der erwarteten Preisanstiege effektiv Energiekosten sparen können.

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